Was der FelgenBeast wirklich kann

Ich erinnere mich noch genau: Samstagmorgen, Felgen nach dem Winter komplett eingesaut von Bremsstaub und Dreck. Ich hab den SONAX FelgenBeast draufgesprüht, zwei Minuten gewartet - und dann passiert das Ding, das ich eigentlich nicht erwartet hatte. Der Reiniger färbt sich tiefviolett, genau dort, wo der Bremsstaub sitzt. Klingt wie ein Trick, ist aber tatsächlich eine chemische Reaktion auf Eisenpartikel. Mit dem Schlauch abspülen, fertig. Keine Bürste, kein Schrubben.

Für polierte, verchromte und matte Felgen aus Stahl oder Leichtmetall ist er freigegeben, und das merkt man: kein Angriff auf die Oberfläche, keine sichtbaren Schlieren danach.

Für wen es sich lohnt - und für wen nicht

Ein Liter für unter neun Euro ist ehrlich gesagt ein fairer Preis, wenn man bedenkt, dass man damit mehrere Waschdurchgänge schafft. Für jemanden, der regelmäßig fährt und seine Felgen nicht verwahrlosen lässt, passt das.

Vorbehalt: Bei wirklich starkem, eingebranntem Dreck - denk an Felgen, die ein ganzes Jahr nicht gereinigt wurden - reicht ein Durchgang manchmal nicht. Da muss man nachhelfen, mit einer Felgenbürste und einem zweiten Sprühstoß. Kein Reiniger der Welt löst das auf Knopfdruck, das wäre unrealistisch.

Wer auf der Suche nach einem unkomplizierten Alltagsreiniger ist, der ohne viel Aufwand ordentliche Ergebnisse liefert, ist hier gut aufgehoben. Wer sich von einem Spray Wunder erhofft, wird enttäuscht sein - aber das liegt an den Erwartungen, nicht am Produkt.