Warum ich skeptisch war - und dann nicht mehr
Eine kabellose Druckluftpumpe für über hundert Euro. Mein erster Gedanke: Zu viel Geld für etwas, das ich vielleicht zweimal im Jahr brauche. Dann kam ein Sonntagmorgen, Fahrradtour, Hinterreifen platt, kein Fahrradladen offen. Die PNEO lag im Rucksack. Zwei Minuten später war ich wieder unterwegs. So einfach ist das manchmal.
Die Pumpe ist wirklich kompakt - passt in jeden mittelgroßen Rucksack, wiegt kaum etwas. Das Display zeigt den aktuellen Druck direkt an, und du kannst einen Zieldruck einstellen: Die Pumpe hört automatisch auf. Kein Überpumpen, kein Raten. Für Fahrradreifen funktioniert das tadellos. Auch Bälle lassen sich aufpumpen, die nötigen Aufsätze sind dabei.
Für wen das wirklich Sinn ergibt
Ehrlich gesagt ist die PNEO kein Allround-Werkzeug. Autoreifen? Vergiss es - dafür ist sie nicht gemacht, der Druck reicht schlicht nicht. Wer eine Pumpe für den Kofferraum sucht, um im Notfall einen Autoreifen nachzufüllen, sollte woanders schauen.
Aber wenn du viel Fahrrad fährst, Kinder hast, die ständig Fußbälle brauchen, oder einfach jemand bist, der Ordnung im Chaos mag: Die PNEO macht genau das, was sie verspricht - zuverlässig, ohne Kabel, ohne Theater.
Der Preis ist nicht niedrig. Ein No-Name-Modell bekommst du für 30 Euro. Der Unterschied liegt im Detail: Verarbeitung, Bedienung, die Bosch-Zuverlässigkeit, die ich bislang nicht enttäuscht hat. Für den Gelegenheitsnutzer zu viel. Für den, der sie wirklich braucht, gut angelegtes Geld.