Was du in der Hand hältst

Das Roundup Unkrautfrei Express kommt als gebrauchsfertiges 3-Liter-Drucksprühgerät. Kein Anmischen, kein Umfüllen. Du nimmst es aus dem Karton, pumpst kurz auf, und los geht's. Das ist der eigentliche Vorteil, ehrlich gesagt. An einem Samstagmorgen, Kaffee noch nicht ganz durch, hast du keine Lust auf Chemie-Dosierungen.

Die Wirkung selbst: solide. Nach zwei bis drei Tagen sieht das Unkraut zwischen meinen Kieswegen deutlich mitgenommen aus, nach einer Woche ist es weg. Wirklich hartnäckige Kandidaten - Giersch, zum Beispiel - brauchen manchmal eine zweite Runde. Das ist kein Versagen des Produkts, das ist Giersch.

Für wen es passt, für wen nicht

Der Drucksprüher ist gut durchdacht. Der Sprühkopf lässt sich auf einen schmalen Strahl einstellen, was ich bei der Arbeit nahe an Stauden sehr schätze. Kein wildes Versprühen, kein Übersprühen auf Beete, die du eigentlich schonen willst. Glaub mir, das macht einen Unterschied, wenn du einen Ziergarten mit gemischten Flächen hast.

Ein Vorbehalt, den ich nicht verschweigen will: 3 Liter klingen nach viel, reichen bei einem mittelgroßen Garten aber überraschend schnell nicht mehr. Wer größere Flächen behandeln will, wird mehrere Einheiten brauchen, und das summiert sich im Preis. Für einen kleinen Vorgarten oder punktuelle Problemstellen ist es dagegen genau das Richtige. Auch wichtig: das Mittel ist nicht für Rasenflächen gedacht, nur für Wege, Beete und Ziergärten. Den Unterschied sollte man kennen, bevor man drückt.