Was diese Fallen versprechen, und was sie halten

Ich hab irgendwann mal den Fehler gemacht, einen offenen Beutel Haselnüsse zu lang im Regal zu lassen. Das Ergebnis: Motten. Nicht viele, aber genug, um mich nervös zu machen. Seitdem bin ich misstrauisch geworden, was alles in der Speisekammer lauert. Die PIC-Fallen landen jetzt seit einigen Wochen bei mir im Regal, und ehrlich gesagt bin ich angenehm überrascht.

Das Prinzip ist simpel: Pheromone locken die Männchen an, die kleben auf der Leimfläche fest, und der Fortpflanzungszyklus wird unterbrochen. Keine Insektizide, kein Geruch, keine Gefahr für Lebensmittel in der Nähe. Für eine Küche ist das eigentlich die einzige akzeptable Lösung.

Wer es braucht, wer es lassen kann

Für mich taugen diese Fallen vor allem als Frühwarnsystem. Wenn plötzlich welche kleben, weiß ich: irgendwo ist ein offenes Paket, das ich checken muss. Das ist fast wertvoller als der Fangeffekt selbst.

Das 12er-Pack macht bei einem aktiven Mottenbefall Sinn, weil man die Fallen alle 4 bis 8 Wochen wechseln sollte. Wer nur gelegentlich eine aufhängen will, kauft besser ein kleineres Set.

Ein ehrlicher Vorbehalt: Bei einem starken Befall reichen Fallen allein nicht. Da kommt man um eine gründliche Reinigung und das Aussortieren befallener Lebensmittel nicht herum. Die Fallen ergänzen das, sie ersetzen es nicht. Aber als dauerhafte Prävention, unauffällig, geruchlos, für gut 8 Euro, finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.