Was du für 20 Euro bekommst

Klar, der Apple Pencil ist besser. Das weiß jeder. Aber nicht jeder will 130 Euro für einen Stift ausgeben, der gelegentlich zum Unterschreiben von PDFs oder für schnelle Skizzen genutzt wird. Genau da kommt der Metapen A8 ins Spiel.

Ich hab ihn meiner Schwester empfohlen, die ihr iPad hauptsächlich für Notizen in der Uni nutzt. Ihr Urteil nach zwei Wochen: funktioniert problemlos, kein Ruckeln, kein Lag, der sie gestört hätte. Palm Rejection greift zuverlässig, was für Handschriften auf dem Bildschirm der entscheidende Punkt ist. Die Verbindung per Magnetstreifen ans iPad ist simpel, kein Bluetooth-Gekoppel.

Wo er seine Grenzen zeigt

Für Illustratoren oder alle, die ernsthaft mit Procreate arbeiten, ist er zu wenig. Die Druckempfindlichkeit ist begrenzt, und das merkt man beim differenzierten Zeichnen. Glaub mir, da macht der Apple Pencil einen spürbaren Unterschied, den man mit gutem Gewissen rechtfertigen kann, wenn man täglich damit arbeitet.

Die 2x-Schnellladung ist kein Marketing-Gag: nach kurzem Anladen hat man genug Akku für einen langen Arbeitstag. Das ist praktisch, wenn man vergisst, ihn über Nacht zu laden, was mir selbst schon passiert ist.

Für wen er sich lohnt

Studenten, Gelegenheitsnutzer, alle die mal eben auf dem iPad Formulare ausfüllen oder einfache Notizen machen. Wer ein iPad Air M4 oder ein aktuelles iPad Pro hat und keinen Profi-Stift braucht, findet hier eine ernsthafte Option. Keine schlechte Empfehlung für den Preis.