Was du für knapp 8 Euro bekommst

Ehrlich gesagt hatte ich niedrige Erwartungen, als ich die M185 das erste Mal ausgepackt habe. Kleine Schachtel, leichte Maus, kein großes Brimborium. Nano-Empfänger rein, eine AA-Batterie rein, fertig. Keine Treiber, kein Setup, kein Nachdenken. Einfach Cursor bewegen.

Und das tut sie. Zuverlässig, ruckelfrei, auf jedem Untergrund. Ich hab sie monatelang auf einem billigen IKEA-Schreibtisch genutzt, ohne dass sie auch nur einmal gezickt hätte.

Für wen sie sich wirklich lohnt

Für jemanden, der einfach tippen, surfen und Dokumente bearbeiten will: perfekt. Die 1000 DPI sind kein Präzisionsinstrument für Photoshop-Arbeit, aber für den Büroalltag mehr als ausreichend. Der Griff ist neutral genug, dass Links- und Rechtshänder damit klarkommen, auch wenn er für Enthusiasten beider Seiten etwas beliebig wirkt.

Die Batterielaufzeit ist für mich das stärkste Argument. Logitech verspricht 12 Monate mit einer einzigen AA-Batterie. Das ist kein Marketing-Versprechen aus der Luft, ich hab sie nach 9 Monaten das erste Mal gewechselt.

Wer Gaming, präzises Grafikarbeiten oder ein ergonomisches Design sucht, schaut woanders. Das ist keine Kritik, das ist nur Ehrlichkeit über den Zweck dieses Geräts.

Was mich leicht stört

Das Scrollrad fühlt sich ein bisschen billig an, so ein leises Plastikrattern. Und der Klick ist lauter als erwartet, in einem ruhigen Büro hörst du jede Aktion. Kleinigkeiten, aber man merkt, wo Logitech Kosten gespart hat.

Für knapp 8 Euro bekommst du eine Maus, die ihren Job kennt und ihn still erledigt. Das ist mehr, als viele teurere Geräte von sich behaupten können.