Warum dieser Stick mich interessiert hat

Ein Dual-USB-Stick für unter neun Euro - das klingt erstmal nach Kompromiss. Und ich war skeptisch, glaub mir. Aber dann lag er bei mir auf dem Schreibtisch, dieser kleine schwarze Aluminiumriegel von Intenso, und ich hab ihn einfach mal mitgenommen. Ins Büro, zur Uni-Bibliothek, auf Reisen.

Das Schöne daran: Du steckst ihn ins Macbook (USB-C), nimmst ihn raus, steckst ihn ins alte Windows-Arbeitsgerät (USB-A) - ohne Adapter, ohne Nachdenken. Das klingt banal, ist es aber nicht. Wie oft hab ich schon nach einem Dongle gekramt, während Kollegen ungeduldig auf Dateien warten.

Was wirklich zählt im Alltag

Die 70 MB/s Lesegeschwindigkeit sind für einen Stick in dieser Preisklasse solide. Kein Wunder, kein Wettbewerb - einfach anständig. Schreiben ist langsamer, wie fast immer bei USB-Sticks dieser Art, also lieber keine riesigen Videodateien hin-und-herschieben.

Das Gehäuse fühlt sich besser an als erwartet. Kein billiges Plastikknistern, das Aluminium liegt kühl und fest in der Hand. Für acht Euro ist das respektabel.

Ein echter Vorbehalt: 32 GB reichen für Dokumente, Präsentationen, ein paar Fotos - aber wer Rohdaten oder Videos schleppt, wird schnell an die Grenzen stoßen. Und die Kappe ist lose genug, dass ich sie schon einmal in der Jackentasche vermisst habe.

Für wen lohnt er sich? Für alle, die zwischen verschiedenen Geräten pendeln und keinen Lust auf Adapter-Chaos haben. Wer nur gelegentlich eine Datei überträgt und einfach etwas Zuverlässiges für kleines Geld sucht - genau das ist der Flex Line.