Was du für unter 7 Euro bekommst
Ehrlich gesagt hatte ich keine großen Erwartungen. Ein No-Name-Kabel, Amazon-Bestseller-Badge, knapp 7 Euro. Klingt nach dem typischen Wegwerfprodukt. Aber das INIU-Kabel hat mich eines Besseren belehrt, auf eine leise, unspektakuläre Art.
Das Nylongeflecht fühlt sich nicht billig an. Kein Knicken nach zwei Wochen, kein Ausfasern an den Steckern - das kenne ich von teureren Kabeln anders. Zwei Meter sind im Alltag Gold wert, wenn man das Laptop auf dem Sofa lädt und die Steckdose hinter dem Regal sitzt.
100W PD3.0: Stimmt das wirklich?
Das ist die eigentliche Frage. Mit meinem MacBook und einem 65W-Ladegerät kam das Kabel problemlos zurecht, kein Ruckeln, kein Aufwärmen am Stecker. Ich hab keinen Labormessstand zu Hause, aber spürbar gedrosselt hat es nicht. Für ein MacBook Air, ein iPad Pro oder ein Samsung Galaxy S24 reicht das locker.
Wer ein 100W-Setup mit einem ausgewachsenen MacBook Pro und Vollast betreibt, sollte vielleicht zu einem zertifizierten Thunderbolt-Kabel greifen. Für den normalen Alltag ist das hier aber mehr als solide.
Für wen lohnt es sich
Für alle, die ein zuverlässiges Ersatzkabel brauchen, das im Rucksack bleibt, im Auto liegt, oder einfach die Lücke auf dem Schreibtisch füllt. Wer Angst vor der Marke hat: INIU ist in der Kabel- und Powerbank-Ecke durchaus etabliert, kein Eintagsfliege.
Für einen audiophilen USB-Audiophilen oder jemanden, der auf Zertifizierungsdokumente besteht: lieber woanders schauen. Für den Rest? Schwer zu schlagen bei dem Preis.