Warum ich den überhaupt gekauft habe

Meine Terrasse hat grobe Betonplatten, und nach dem Winter sieht es da aus wie in einem Moosgarten. Ich hab mich jahrelang mit einem alten Küchenmesser beholfen, was natürlich Unsinn ist. Irgendwann hab ich den Gardena Fugenkratzer probiert, mehr aus Neugier als aus Überzeugung.

Das Edelstahlmesser ist beidseitig geschliffen und gehärtet. Das merkt man sofort: Es gleitet in die Fuge, nicht dagegen. Beim ersten Einsatz hab ich in einer Stunde mehr Unkraut rausgekratzt als in den drei Stunden davor mit meinem improvisierten Werkzeug. Das ist kein Marketing-Satz, das ist einfach passiert.

Was mich wirklich überzeugt (und was nicht)

Das System ist das Entscheidende. Der Kratzer gehört zum Gardena Combisystem, das heißt, du kannst ihn auf jeden kompatiblen Stiel stecken. Kein Bücken mehr, kein Knieschmerz. Für alle, die einen Gardena-Stiel bereits zuhause haben, ist das ein klarer Vorteil.

Ein ehrlicher Vorbehalt: Der Kratzer selbst kommt ohne Stiel. Das wirkt beim ersten Öffnen der Verpackung etwas ernüchternd, wenn man das nicht weiß. Und für sehr schmale Fugen unter 8 mm ist er etwas zu breit.

Für wen lohnt es sich also? Für alle mit einer Terrasse oder einem Gehweg mit regelmäßigen Fugen, die nicht jedes Jahr von vorne anfangen wollen. Für wen nicht? Wer nur zwei Quadratmeter Pflaster hat, für den ist ein einfaches Messer genug. Aber wer schon im Combisystem ist, greift hier praktisch automatisch richtig.