Was dieser Ventilator eigentlich verspricht

Ein Ventilator, den man sich wie Kopfhörer um den Hals legt, klingt erstmal nach einem dieser Gadgets, die man verschenkt und selbst nie benutzt. Ich dachte das auch. Bis zu dem Nachmittag, an dem ich mit dem Laptop auf dem Balkon saß und nach zehn Minuten das Gefühl hatte, langsam zu schmelzen. Der FrSara kam dann doch aus der Schublade.

Der 360°-Luftstrom ist kein Marketing-Versprechen, das irgendwo im Nichts landet. Die beiden Düsen richten sich tatsächlich so aus, dass Hals und Gesicht Luft abbekommen, ohne dass man sich dauernd neu positionieren muss. Auf Stufe 2 ist er dabei angenehm leise, auf Stufe 3 hört man ihn schon deutlicher. Für ein Meeting würde ich Stufe 3 nicht empfehlen.

Der Akku: eine der echten Stärken

Die 4000mAh sind kein schlechter Wert. Ich hab ihn an einem langen Arbeitstag durchlaufen lassen, auf Stufe 1 und 2 abwechselnd, und er hat locker den Nachmittag überlebt. Das fühlt sich solide an. Aufladen geht per USB-C, was heute eigentlich Standard sein sollte, aber bei solchen Gadgets leider nicht selbstverständlich ist.

Anti-Haarverwicklung klingt nach einem Feature, das man nicht braucht, bis man es braucht. Ehrlich gesagt hatte ich keine Probleme damit, aber ich verstehe, warum das explizit beworben wird.

Für wen er sich lohnt

Für alle, die viel draußen oder am Schreibtisch sitzen und keine Klimaanlage in der Nähe haben. Pendler im Zug, Campingfans, Leute im Homeoffice ohne Deckenlüfter. Für 39,99 Euro bekommst du ein Gerät, das seinen Job macht, ohne groß aufzufallen. Wer nur gelegentlich mal warm hat, greift vielleicht lieber zu einem günstigeren Modell. Aber als verlässliche Sommerbegleitung? Glaub mir, man gewöhnt sich schneller dran als gedacht.