Was die Falle eigentlich macht
Das Prinzip ist simpel: Ein Lockstoff zieht Fliegen an, die dann in die Falle geraten und nicht mehr herauskommen. Keine Elektrik, kein Spray, nichts zum Einatmen. Man füllt Wasser hinein, hängt die Falle auf, fertig. ARDAP gibt 20°C als Mindesttemperatur an, und das stimmt in meiner Erfahrung - unter dieser Grenze passiert kaum etwas.
Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Billige Fliegenfallen haben mich schon oft enttäuscht. Aber nach zwei Wochen am Gartenrand, etwa drei Meter vom Esstisch entfernt, war das Ergebnis überzeugend. Nicht dramatisch, nicht perfekt, aber spürbar weniger Fliegen am Tisch.
Wo ich Vorbehalte habe
Ein Detail, das zählt: Der Lockstoff riecht. Nicht angenehm. Für mich bedeutet das, die Falle bewusst platzieren, nicht direkt neben der Sitzecke. Wer einen kleinen Balkon hat, sollte das im Hinterkopf behalten. Garten mit etwas Abstand? Kein Problem.
Außerdem: Wenn die Falle voll ist, muss man sie entsorgen und ersetzen. Das ist kein Dauersystem, sondern Verbrauchsmaterial. Bei knapp 10 Euro pro Einheit ist das vertretbar, aber man sollte nicht mit einer Packung für die ganze Saison rechnen.
Für wen lohnt es sich also? Für alle, die einen Garten oder eine Terrasse mit etwas Platz haben und auf Chemie verzichten wollen. Wer eine winzige Stadtwohnung mit Balkon hat, sollte eher zweimal nachdenken. Glaub mir, der Geruch ist kein Spaß auf zwei Quadratmetern.