Was steckt eigentlich drin

Ich gebe es zu: Schulbücher sind normalerweise nicht mein Revier. Aber meine Nichte ist in der 7. Klasse, Englisch läuft gerade nicht rund, und ihre Mutter hat mich gefragt, ob das Access Workbook den Kauf wert ist. Also hab ich es mir genauer angeschaut.

Das Heft begleitet den Lehrplan direkt, Aufgabe für Aufgabe, ohne große Überraschungen. Grammatik, Vokabeln, kurze Texte zum Üben. Nichts Spektakuläres, aber genau das ist der Punkt: Es tut, was es soll. Keine unnötigen Spielereien, keine ablenkende Gestaltung. Klar strukturiert, gut lesbar.

Was mich positiv überrascht hat: die digitalen Medien, die im Titel erwähnt werden, sind kein leeres Versprechen. Es gibt tatsächlich Audiomaterial und ergänzende Übungen online, die man mit einem Code freischalten kann. Für Kinder, die lieber am Tablet als mit dem Stift lernen, ist das ein echter Bonus.

Für wen ich es empfehle

Wenn euer Kind Access im Unterricht nutzt, ist das Workbook der logische Begleiter. Punkt. Es ist nicht dazu gedacht, das Schulbuch zu ersetzen oder als alleiniges Lernmittel zu dienen. Wer hofft, damit eigenständig Englisch von null aufzufrischen, wird enttäuscht.

Der Preis ist fair, glaub mir. Für knapp zwölf Euro bekommt ihr ein solides Übungsheft mit digitalen Extras, das den Schulstoff direkt abdeckt. Kein Rabatt gerade, aber auch kein Mondpreis. Meine Nichte nutzt es jetzt seit ein paar Wochen, und ihre Mutter sagt, die Hausaufgaben laufen spürbar flüssiger. Das ist für mich Beweis genug.