Erster Eindruck in der Hand

Ich hab ihn ausgepackt und kurz innegehalten. Das Rot, das Grau, die raue Textur auf den Griffen - der Controller sieht nicht aus wie ein Merchandise-Artikel, der sich selbst zu ernst nimmt. Er wirkt durchdacht. Die Verarbeitung fühlt sich solide an, kein Knarzen, kein billiges Plastikgefühl. Wer schon mal einen Standard Xbox-Controller in der Hand hatte, kennt die Basis - hier ist die Basis gleich, aber die Optik dreht eine Runde weiter.

Was wirklich überzeugt

Die Kompatibilität ist für mich ein echtes Argument: Series X und S, Xbox One, PC, Mobilgerät, Smart TV. Du kaufst ihn einmal und er läuft überall. Der Hybridsteuerknüppel unten links greift angenehm, die Schultertasten haben diesen präzisen Klick, den man von teureren Controllern kennt. Für Shooter wie eben Gears of War - aber auch für alles andere - passt das gut.

Für wen, für wen nicht

Ehrlich gesagt: Wenn du kein Fan der Gears-Reihe bist, gibt es günstigere Xbox-Controller, die genauso gut funktionieren. Der Aufpreis gegenüber dem Standard-Modell ist real, und du zahlst ihn für das Design. Das ist keine Kritik - Limited Edition heißt eben Limited Edition. Für Sammler oder Fans, die auf E-Day gewartet haben, ist das ein klares Ja. Für alle anderen: Schau dir erst den regulären Carbon-Black-Controller an, bevor du hier 90 Euro ausgibst.

Kein Rabatt, kein künstlicher Druck. Aber der Vorrat ist begrenzt - das ist bei solchen Editionen nun mal so.