Was mich zuerst überrascht hat
Ich war ehrlich gesagt nicht begeistert, als ich die Tüte aufgemacht habe. Kein Staub, kein Klumpen, das Granulat rollt sauber durch die Finger. Das klingt banal, aber wer schon mal mit einem schlechten Herbstdünger im Streuwagen gekämpft hat - verstopfte Öffnungen, ungleichmäßige Verteilung - weiß, wie viel das im Alltag bedeutet. Hier läuft das problemlos.
Der Kalium-Anteil und was er wirklich tut
Der hohe Kaliumgehalt ist kein Marketing-Versprechen. Kalium härtet die Zellwände ab, macht den Rasen widerstandsfähiger gegen Frost und Pilzkrankheiten. Bei mir hatte der Rasen Mitte Oktober noch einen anständigen Farbton, wo er sonst schon anfängt, gelblich zu werden. Ob das allein am Dünger liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich habe nichts anderes geändert.
Das Moos, das sich letzten Herbst in einer schattigen Ecke breitgemacht hatte, kam dieses Frühjahr deutlich weniger zurück. Nicht weg, aber weniger. Das reicht mir als Argument.
Für wen, für wen nicht
Für jeden, der einen Streuwagen hat und einen Rasen, der im Frühling jedes Jahr kämpft: lohnt sich. Die 40 Euro für 10 kg sind kein Schnäppchen, aber auch kein Wucher für die Menge. Für einen kleinen Stadtbalkon-Rasen von 20 Quadratmetern ist das natürlich Overkill. Und wer Düngen bisher immer vergessen hat und im Dezember anfängt: dann lieber auf nächsten Herbst warten, das Timing ist bei Herbstrasendüngern entscheidend.