Das erste Mal, das ich ihn aufgesprüht habe

Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Felgenreiniger gibt es wie Sand am Meer, und die meisten riechen aggressiv, greifen Lacke an oder schaffen den Bremsstaub einfach nicht weg. Beim TUGA Alu-Teufel passiert dann aber dieses kleine Spektakel: du sprühst die grüne Flüssigkeit auf die Felge, wartest kurze Zeit, und sie färbt sich lila-rot. Das ist der Wirkindikator, der anzeigt, wo Eisenpartikel vom Bremsstaub reagieren. Klingt wie ein Trick, ist aber praktisch nützlich. Du siehst genau, wo der Schmutz sitzt.

Die Reinigungsleistung ist, für mich, besser als bei den meisten Discounter-Produkten. Frischer Bremsstaub geht mit einem Spülen fast komplett weg. Bei eingebranntem, altem Dreck braucht es etwas Nacharbeit mit einer Bürste, aber das Mittel unterstützt gut.

Für wen es sich lohnt, für wen nicht

Der Alu-Teufel ist pH-hautneutral, was bedeutet: er greift weder Alufelgen noch Klarlack an, wenn man ihn laut Anleitung verwendet. Das ist nicht selbstverständlich in diesem Segment. Glaub mir, ich hab schon Felgen mit zu aggressiven Produkten matt gewischt.

Ein echter Vorbehalt: bei stark verschmutzten Felgen, die monatelang keine Pflege gesehen haben, reicht einmaliges Einwirken nicht. Man muss zweimal ran. Und 15,90 Euro für einen Liter ist kein Schnäppchen mehr, wenn man bedenkt, dass es günstigere Alternativen gibt.

Wer regelmäßig reinigt und seine Felgen schonen will, ist hier gut aufgehoben. Wer einmal im Jahr putzt und maximale Schlagkraft braucht, sollte vielleicht tiefer greifen.