Was steckt wirklich drin?
Vierundzwanzig Türchen, vierundzwanzig kleine Bücher. Klingt erstmal unspektakulär, ich weiß. Aber genau das ist der Witz: kein Plastikfigürchen, das nach drei Tagen irgendwo unter der Couch verschwindet, sondern Geschichten. Kurze, handliche Bücher, die ein Dreijähriger selbst in die Hand nehmen kann. Das Format ist klug gewählt, die Bücher sind robust, und sie lassen sich mit dem tiptoi-Stift verwenden (Stift separat, wichtig zu wissen).
Ich kenne eine Familie, die letztes Jahr morgens vor der Schule immer das Türchen gemeinsam geöffnet hat. Fünf Minuten Ritual, manchmal zehn. Die Mutter hat mir gesagt, das war der entspannteste Teil ihres Dezembers. Glaub mir, das ist kein schlechtes Zeugnis für einen Adventskalender.
Für wen lohnt es sich, für wen nicht
Für Familien, die den tiptoi-Stift schon haben, ist das hier ein ziemlich natürlicher Kauf. Das System erweitert sich, die Kinder kennen es, und der Kalender fühlt sich nicht nach Fremdkörper an.
Ohne Stift ist die Sache komplizierter. Die Bücher funktionieren auch rein visuell, aber dann zahlst du 25 Euro für ein Erlebnis, das halb so gut ist wie gedacht. Und der Stift kostet nochmal extra.
Kein Rabatt gerade, der Preis liegt bei knapp 25 Euro. Für die Qualität der Inhalte finde ich das vertretbar, aber ein Schnäppchen ist es nicht. Wer auf ein Angebot warten kann, sollte das vielleicht tun. Wer einen Adventskalender sucht, der mehr bleibt als der 26. Dezember, der greift jetzt zu.