Wenn die Füße nach zwei Stunden aufgeben
Letzten Winter, Weihnachtsmarkt in Köln. Nach einer gefühlten Ewigkeit auf Kopfsteinpflaster waren meine Zehen einfach weg, kalt, taub, fertig. Genau da kamen mir die TerraTherm Wärmesohlen zum ersten Mal in den Sinn. Das Prinzip ist denkbar einfach: Folie ab, Luft drauf, ab in den Schuh. Die Sohlen aktivieren sich durch Sauerstoffkontakt und geben dann bis zu 8 Stunden Wärme ab.
Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Klingt nach dem billigen Zeug aus dem Drogeriemarkt, das man in die Schublade legt und vergisst. Aber die TerraTherm-Variante hat mich überrascht. Die Wärme kommt nicht sofort, das muss man wissen, erst nach 20 bis 30 Minuten spürt man wirklich etwas. Dafür hält sie dann gleichmäßig, ohne heiße Stellen oder unangenehmes Kribbeln.
Für wen sie sich lohnen, für wen nicht
Für mich sind das Sohlen für konkrete Situationen: ein langer Tag auf dem Outdoor-Markt, eine Wanderung im Herbst, Skifahren ohne Skischuhe aufzurüsten. Wer täglich damit rechnet, greift besser zu wiederaufladbaren Varianten. Einmal benutzen, dann weg.
Ein Vorbehalt: In sehr engen Schuhen kann es knapp werden. Die Sohle hat eine gewisse Dicke, das spürt man. Wer schon auf der Grenze seiner Schuhgröße ist, sollte das im Kopf behalten.
Der Preis für 10 Paar ist fair. Glaub mir, bei dem nächsten Stadtbummel im Januar wirst du froh sein, zwei davon in der Jackentasche zu haben.