Was mich dazu gebracht hat, das auszuprobieren
Es war ein Dienstagmorgen im Februar. Minus acht Grad, ich spät dran, und die Scheibe meines alten Golfs war eine einzige Milchglasscheibe. Das mitgelieferte Frostschutzmittel des Herstellers? Komplett eingefroren in den Düsen. Seitdem nehme ich das Thema ernst.
SONAX AntiFrost+KlarSicht kam damals auf Empfehlung eines Kollegen in mein Leben. Gebrauchsfertig bis -20 Grad, also nichts mischen, nichts verdünnen, einfach einfüllen. Das klingt banal, ist es aber nicht. Wer schon mal um 7 Uhr morgens mit einem Messbecher vor dem Auto gestanden hat, weiß, wovon ich rede.
Was gut funktioniert - und ein ehrlicher Vorbehalt
Die Scheibe wird tatsächlich schlierenfrei sauber. Kein Schmieren, kein Nachziehen, kein Wischen mit dem Ärmel hinterher. Der Geruch ist leicht, nicht dieser aggressive Chemie-Gestank mancher Konkurrenzprodukte. Und die 5-Liter-Kanne hält bei mir gut eine Saison, manchmal mehr.
Ein Vorbehalt: Bei echtem Extremfrost, also um die -18 oder -19 Grad, arbeitet das Mittel noch, aber spürbar langsamer. Man sollte keine Wunder erwarten, wenn das Thermometer an seine Grenzen geht. Das ist kein Versagen des Produkts, eher Physik.
Für wen lohnt sich das? Für alle, die morgens keine Zeit verlieren wollen und einen zuverlässigen Winterbegleiter suchen. Wer im milden Klimabereich wohnt und selten Frost hat, kann zur günstigeren Variante greifen. Aber bei regelmäßigem Wintereinsatz ist diese Kanne für mich eine sichere Sache, die ich jedes Jahr nachkaufe.