Was mich an dieser Flasche überrascht hat
Ehrlich gesagt hatte ich keine hohen Erwartungen. Eine Kinderflasche für unter 12 Euro, made in Germany, auslaufsicher und für Kohlensäure geeignet? Das klingt nach Marketing. Aber meine Nichte schleppt die Sigg Viva One jetzt seit Monaten täglich in die Schule, und sie ist noch genauso dicht wie am ersten Tag. Das Verschlusssystem macht beim Öffnen ein sattes Klacken, das irgendwie Vertrauen einflößt. Kein Wackeln, kein Tropfen im Ranzen.
Made in Germany, und man merkt es
Das Aluminium fühlt sich solide an, nicht billig. Die 500-ml-Größe ist für Grundschulkinder gut getroffen, nicht zu schwer, nicht zu klein. Dass die Flasche in die Spülmaschine darf, ist für Eltern kein Detail, sondern ein echter Alltagsvorteil. BPA-frei versteht sich heute von selbst, aber es ist trotzdem beruhigend, es schwarz auf weiß zu sehen.
Was mich ein bisschen zögern lässt: Die Flasche ist aus Aluminium, und wenn ein Kind sie fallen lässt, bekommt sie Dellen. Das ist keine Tragödie, aber wer ein unverwüstliches Plastikmonster sucht, ist hier falsch. Außerdem ist das Trinköffnungsdesign eher für ruhiges Trinken gemacht, nichts für den Sprint auf dem Fußballplatz.
Für wen sie sich lohnt
Für Eltern, die eine langlebige, geschmacksneutrale Alltagsflasche für die Schule suchen, ist die Sigg Viva One ein richtig guter Griff. Kein Schnickschnack, keine große Überraschung, aber solide Qualität zu einem fairen Preis. Für mich ist das der Punkt.