Was diese Karte kann und was nicht

Ehrlich gesagt bin ich kein Fan davon, Speicherkarten großartig zu besprechen. Die meisten sind austauschbar. Aber die SanDisk Extreme 128 GB hat mich eines Besseren belehrt, und zwar auf eine sehr konkrete Art.

Letzten Herbst beim Filmen mit der Drohne: Ich hatte eine günstige Konkurrenz-Karte drin, die Aufnahmen in 4K stockten, das Material war am Ende unbrauchbar. Seit ich auf die Extreme gewechselt habe, ist das Geschichte. 190 MB/s beim Lesen klingen erstmal nach Marketingzahlen, aber der Unterschied beim Übertragen von großen Videodateien auf den Laptop ist spürbar. Schnell ist hier kein leeres Versprechen.

Das A2-Rating bedeutet zudem, dass Apps auf Android-Geräten flüssig von der Karte laufen. Für Smartphones, die viel Speicher brauchen, ein echter Vorteil.

Für wen ich sie empfehle

Wer eine Actionkamera, Drohne oder ein Smartphone mit microSD-Slot nutzt und dort ernsthaft Videos aufnimmt, kommt mit dieser Karte gut weg. 4K-Aufnahmen, kontinuierliche Bursts, kein Ruckeln. Das funktioniert.

Für wen sie sich nicht lohnt: Wer nur gelegentlich Fotos knipst und keine ambitionierten Videoansprüche hat. Da reicht eine günstigere Karte völlig aus, und das sage ich ohne schlechtes Gewissen.

Ein kleiner Vorbehalt: Die angegebenen Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 90 MB/s erreicht man nur mit kompatiblen Geräten und UHS-I-Unterstützung. Ältere Smartphones oder einfache Kameras werden den Unterschied kaum merken.

Bei knapp 30 Euro für 128 GB ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für ambitionierte Nutzer aber wirklich stimmig.