Was die Basilisk V3 im Alltag tatsächlich bringt

Ehrlich gesagt hatte ich keine großen Erwartungen, als ich die Maus das erste Mal ausgepackt habe. Razer-Marketing kennt man, die Realität ist manchmal eine andere. Aber dann: das Scrollrad. Das HyperScroll-Rad mit dem schaltbaren Freilauf ist einer dieser kleinen Momente, wo man merkt, dass jemand beim Design mitgedacht hat. Langes Dokument, schnell durchscrollen - ein Fingerschnippen reicht. Das klingt nach Kleinigkeit, macht aber nach einer Stunde Arbeit einen Unterschied.

Die Form ist ergonomisch und klar auf Rechtshänder ausgelegt. Wer eine symmetrische Maus gewohnt ist, braucht zwei, drei Tage Umgewöhnung. Danach sitzt sie aber sehr natürlich in der Hand, auch bei längeren Sessions.

Für wen ich sie empfehle - und für wen nicht

Für mich ist die Basilisk V3 bei diesem Preis eine vernünftige Wahl für alle, die von einer normalen Office-Maus aufsteigen wollen, ohne gleich tief in die Tasche zu greifen. Die 10 programmierbaren Tasten sind mehr als Spielerei, gerade wenn man viel in Anwendungen wie Photoshop oder Premiere arbeitet.

Ein Vorbehalt: Der Sensor ist kabelgebunden, kein Bluetooth. Wer einen sauberen Schreibtisch liebt, wird das Kabel auf Dauer nervig finden. Und die Razer Synapse Software, die man für die Anpassung braucht, ist... nun ja, eine Software, die mehr will als sie muss.

Das RGB ist bunt und anpassbar - wenn einem das nichts gibt, kann man es einfach ausstellen. Kein Verlust.