Der Klassiker, den jeder kennt
Ehrlich gesagt habe ich lange gezögert, über Pritt zu schreiben. Ein Klebestift. Was soll man da groß sagen? Aber dann habe ich meiner Nichte beim Basteln zugeschaut, wie sie mit einem billigen No-Name-Stift kämpfte, der das Papier wellig machte und nach zwei Minuten austrocknete. Danach habe ich sofort wieder an Pritt gedacht.
Der Unterschied ist spürbar. Der Stift gleitet sauber, das Papier bleibt flach, und der Kleber hält, ohne zu verklumpen. 97% natürliche Inhaltsstoffe, lösemittelfrei - das klingt nach Marketing, aber als Elternteil oder Lehrer ist es schlicht beruhigend, wenn Kinder damit hantieren. Auswaschbar bei niedrigen Temperaturen ist auch kein Versprechen ins Blaue: ein Fleck auf dem Pullover, kurzer Waschgang, fertig.
Vorratspack: ja oder nein?
Das 4er-Pack mit je 43g macht hier den entscheidenden Unterschied. Wer nur gelegentlich etwas zusammenklebt, braucht das nicht. Wer aber Kinder im Schulalter hat, ein Büro betreibt oder regelmäßig bastelt, kennt das Problem: Man greift zum Stift, er ist fast leer oder komplett ausgetrocknet. Mit vier Stiften hat man einfach Ruhe.
Mein einziger Vorbehalt: Der Preis liegt ohne Rabatt bei knapp 15 Euro. Das ist kein Schnäppchen im klassischen Sinne, aber für die Menge und die Qualität geht das in Ordnung. Billiger klingt oft verlockend, hält aber selten, was es verspricht - und das nervt dann genau im falschen Moment.
Für Familien, Lehrer oder Büros: kaufen. Für gelegentliche Nutzer reicht ein einzelner Stift.