Der Stift, den ich seit der Grundschule kenne

Gibt Produkte, über die man eigentlich nichts erklären muss. Pritt ist so eines. Ich erinnere mich noch genau an den Geruch in der zweiten Klasse, wenn alle gleichzeitig ihre Stifte aufgedreht haben. Dieses leicht süßliche, harmlose Nichts. Das ist bis heute so geblieben, und das ist gut so.

Vier Stifte à 11g für knapp zwei Euro. Das ist kein Schnäppchen im klassischen Sinn, das ist einfach ein fairer Preis für ein solides Produkt. Papier faltet sich nicht komisch, der Kleber zieht sauber durch, und wenn das Kind mal die Schuluniform damit erwischt, geht er bei niedrigen Temperaturen raus. Das klingt nach Kleinigkeit, ist es aber nicht, wenn man schon mal einen schlechten Klebestift auf Stoff gehabt hat.

Für wen es sich lohnt, für wen nicht

Für Eltern, Lehrer, alle, die regelmäßig basteln oder Papier kleben: klare Empfehlung. Dieses Format, vier Stifte auf Vorrat, macht Sinn. Man greift immer wieder danach, und es ist besser, welche zu haben als plötzlich ohne dazustehen mitten in einem Schulprojekt um 21 Uhr.

Ein ehrlicher Vorbehalt: Wer schwere Materialien klebt, Karton auf Karton etwa, oder Fotos auf Passepartout, der sollte zu einem stärkeren Kleber greifen. Pritt ist kein Kraftkleber. Er ist leicht, sauber und kinderfreundlich. Wer das sucht, liegt hier richtig. Wer Haltbarkeit unter Belastung braucht, muss woanders schauen.

Für mich persönlich gehört ein Pack davon einfach in jeden Haushalt mit Kindern oder Schreibtisch.