Was die FreeSip anders macht
Die meisten Trinkflaschen lösen ein Problem, das ich nie hatte. Die Owala FreeSip löst eines, das ich immer hatte: Ich will manchmal schlürfen, manchmal trinken, nie suchen. Der eingebaute Strohhalm im Deckel klingt erstmal gimmicky. Ehrlich gesagt dachte ich genau das, bis ich die Flasche beim Laufen dabei hatte und gemerkt habe, dass ich keinen einzigen Tropfen verschüttet habe. Kein Fummeldeckel, kein Kippen, einfach Knopf drücken und trinken.
Das Edelstahl-Innere hält Kaltgetränke lange kalt, das merkt man nach zwei Stunden im Rucksack bei Sommerhitze. Und das Black-Cherry-Rot ist kein plattes Signalrot, sondern hat diese leicht dunkle Tiefe, die auf Fotos besser aussieht als live, aber auch live gut genug.
Für wen ich sie empfehle, für wen nicht
Wer viel unterwegs ist, im Büro, beim Sport, auf Wanderungen, der wird sie mögen. Der Deckel schnappt sauber ein, die Flasche steht stabil, und das Gewicht mit 24 oz ist noch okay.
Ein ehrlicher Vorbehalt: Die Öffnung ist nicht breit genug für Eiswürfel aus normalen Formen. Das ist kein Dealbreaker, aber ich hab's gemerkt. Und der Preis liegt bei knapp 37 Euro, ohne Rabatt, was ich für eine Trinkflasche als mutig bezeichnen würde. Glaub mir, sie rechtfertigt ihn, aber sie verschenkt sich nicht.
Wer einen einfachen Schraubdeckel und nichts drumherum will, greift besser zu einer schlichten Thermosflasche für die Hälfte.