Was dieses Gerät eigentlich ersetzt
Der FlexDrawer ist kein gewöhnlicher Airfryer. Mit 10,4 Litern und dem sogenannten FlexDrawer-Prinzip ersetzt er potenziell zwei separate Geräte: eine Dual-Zone-Fritteuse für paralleles Garen unterschiedlicher Speisen und eine große Einzelzone für Braten, Hähnchen oder Aufläufe. Wer bisher mit einem 5-Liter-Gerät jongliert und für die Familie trotzdem mehrere Durchgänge eingeplant hat, versteht sofort, worum es geht.
Für wen die Investition Sinn ergibt
Familien ab vier Personen, die regelmäßig kochen, sind die klare Zielgruppe. Wenn du zwei verschiedene Gerichte gleichzeitig bei unterschiedlichen Temperaturen gar ziehen lässt und das mehrmals pro Woche, amortisiert sich das Gerät gegenüber einem Mittelklasse-Airfryer (um die 80 bis 100 Euro) nach etwa sechs bis acht Monaten, allein durch gesparte Zeit und eingesparte Energie gegenüber dem Backofen.
Wer jedoch Single lebt oder selten mehr als eine Portion zubereitet, kauft hier schlicht zu viel Gerät. Die MegaZone-Funktion bleibt dann Dekoration.
Die segmenttypische Schwäche, die niemand nennt
Große Dual-Zone-Fritteusen haben ein strukturelles Problem: Sie sind sperrig. 10,4 Liter bedeuten Volumen auf der Arbeitsfläche, das viele Küchen schlicht nicht hergeben. Und die zwei Schubladen, so praktisch das Konzept ist, verdoppeln die Reinigungsarbeit im Alltag, auch wenn die Teile spülmaschinengeeignet sind.
Die Stone-Gold-Optik ist Geschmackssache. Wer ein schlichtes Schwarz erwartet, wird überrascht. Positiv oder nicht, das liegt bei dir.
Bei 218 Euro ohne erkennbaren Rabatt gilt: Warte auf einen Preisrückgang unter 180 Euro, wenn du nicht dringend kaufen musst. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt dann deutlich besser.