Was steckt da eigentlich drin?

Ehrlich gesagt hatte ich wenig Erwartungen, als ich dieses Ding aus der Schachtel holte. Ganzmetall-Gehäuse, Ringlicht, Bluetooth 5.3, PD 30W und QC3.0 auf einem einzigen Zigarettenanzünder-Stecker. Für knapp 17 Euro klingt das etwas zu gut. Und doch: der Aufbau fühlt sich solider an als bei vielen Konkurrenten in der Preisklasse. Kein billiges Plastikgeknarze, keine wackelnden Ladeanschlüsse.

Das Funktionsprinzip ist simpel. Du wählst eine freie UKW-Frequenz, stellst sie am Transmitter ein, dann auch am Autoradio, und schon kommt deine Musik übers Laufwerk. Qualitativ ist das keine Audiophilen-Lösung, das muss ich klar sagen. Bei viel Verkehr auf den Frequenzen rauscht es, und die Klangtiefe bleibt begrenzt. Wer im Stadtverkehr unterwegs ist, merkt das öfter als jemand auf der Landstraße.

Für wen das hier Sinn ergibt

Mein Kumpel Felix fährt einen alten Golf, Baujahr 2008, kein AUX, kein Bluetooth. Er hat den Mohard ausprobiert und seitdem hört er Podcasts auf dem Weg zur Arbeit, lädt sein Handy dabei mit echtem Tempo und nimmt Anrufe frei gesprochen entgegen. Für ihn war das ein klarer Gewinn.

Für mich persönlich wäre der Einsatzzweck der entscheidende Faktor. Als dauerhafte Lösung für jemanden mit Neufahrzeug: nein. Als pragmatische Überbrückung für ein älteres Auto oder als Zweitwagen-Zubehör: ja, auf jeden Fall. Die Schnellladefunktion ist dabei das stärkste Argument, weil selbst teurere Transmitter da oft schwächeln.

Ein Vorbehalt bleibt: Die FM-Übertragung steht und fällt mit deiner Region. In dünn besiedelten Gebieten mit freien Frequenzen klingt es deutlich besser als in einer Großstadt.