Was steckt dahinter
Cera Tec ist ein Keramik-Additiv, das man einmal pro Ölwechsel in den Motor kippt. Die Idee: winzige Keramikpartikel legen sich zwischen die Metallflächen und reduzieren so die Reibung. Klingt erstmal nach Voodoo. Aber ehrlich gesagt hat Liqui Moly hier einen soliden Ruf, den sich die Marke über Jahrzehnte erarbeitet hat.
Mein Moment, der mich überzeugt hat: ein alter Benziner mit knapp 180.000 km auf dem Tacho. Nach dem ersten Ölwechsel mit Cera Tec war das leise Nageln beim Kaltstart tatsächlich weg. Nicht dramatisch, aber spürbar. Der Motor lief im Leerlauf merklich ruhiger. Ob der Verbrauch gesunken ist, kann ich ehrlich nicht messen, das bleibt für mich ein Fragezeichen.
Für wen, für wen nicht
Für ältere Motoren mit vielen Kilometern macht das Additiv für mich Sinn. Dort ist der Verschleiß real, und ein bisschen extra Schutz zwischen den Metallflächen kann tatsächlich was bringen. Bei einem neuen Auto unter 50.000 km würde ich mir das Geld sparen, der Motor braucht das schlicht nicht.
Ein ehrlicher Vorbehalt: Die 30 Euro sind kein Schnapper. Kein Rabatt, kein zeitlich begrenztes Angebot. Aber Cera Tec gehört seit Jahren zu den Bestsellern in der Kategorie, und das aus gutem Grund. Wenn dein Auto schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und du beim nächsten Ölwechsel etwas Gutes tun willst, ist diese kleine Flasche eine vernünftige Investition.