Der Moment, der alles ausgelöst hat

Ich öffne das Nudelregal, und da flattern sie raus. Zwei, drei kleine Motten. Wer das kennt, weiß: das ist erst der Anfang. Ich wollte kein Spray, kein Gift in der Küche. Also habe ich die Hey Nature Fallen bestellt - 12 Stück, unter 8 Euro, Pheromone statt Chemie.

Das Prinzip ist simpel. Die Falle lockt die Männchen mit einem synthetischen Duftstoff an, sie kleben fest, der Fortpflanzungszyklus wird unterbrochen. Geruchlos für uns, aber offenbar unwiderstehlich für Motten.

Was gut klappt, was nicht

Aufbau dauert keine Minute, die Fallen lassen sich unauffällig hinter Pakete stellen oder in die Ecke des Regals legen. Nach zwei Tagen hatte ich die ersten Funde auf dem Klebeboden - kein schöner Anblick, aber ein guter. Denn das bedeutet: der Befall ist real, und ich weiß jetzt, wo er sitzt.

Ehrlich gesagt ist das der eigentliche Nutzen dieser Fallen: Befallsermittlung. Sie rotten eine starke Population nicht allein aus. Wer glaubt, damit eine Großinvasion zu stoppen, wird enttäuscht. Die Fallen funktionieren am besten als Frühwarnsystem und als begleitende Maßnahme - zusammen damit, befallene Lebensmittel konsequent zu entsorgen und Vorräte in verschlossene Dosen umzufüllen.

Für Haushalte mit gelegentlichem Mottenärger, oder für alle, die vorbeugen wollen, lohnen sich die 12er-Packung und der niedrige Preis aber wirklich. Für wen nicht: wer eine bereits massive Infektion hat und schnelle Ergebnisse erwartet, braucht zusätzliche Maßnahmen.