Das Problem kennt jeder, der Zimmerpflanzen hat
Man gießt die Monstera, und schwups steigt eine kleine Wolke grauer Mücken auf. Trauermücken. Harmlos für die Pflanze, sagen manche. Ehrlich gesagt stimmt das nicht ganz: Die Larven fressen Feinwurzeln, und bei jungen Pflanzen kann das wirklich schaden. Ich hab jahrelang mit Klebefallen gekämpft. Die fangen die Erwachsenen, klar. Aber unten in der Erde geht der Kreislauf trotzdem weiter.
Wie die Nematoden funktionieren - und ob sie es wirklich tun
Green Guardia liefert hier 2 Millionen Steinernema feltiae, also mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die sich in der Erde auf Larvensuche begeben. Man löst das Granulat in Wasser auf und gießt damit wie gewohnt. Kein Gestank, kein Gift, kein Aufwand. Ich hab das für etwa 20 Töpfe gemacht, einem verregneten Samstagnachmittag sei Dank.
Nach zwei bis drei Wochen: deutlich weniger Mücken. Nicht null, aber der Unterschied war spürbar. Wichtig dabei ist die Temperatur, die Nematoden brauchen mindestens acht Grad Bodentemperatur und mögen keine direkte Sonne auf der feuchten Erde. Wer im Winter eine kalte Fensterbank hat, wartet besser bis zum Frühjahr.
Für mich lohnt sich das Produkt für alle, die mehrere Zimmerpflanzen haben und das Problem an der Wurzel angehen wollen, im wörtlichen Sinn. Wer nur einen einzelnen Topf hat, kann auch mit einer Klebefalle davonkommen. Aber für 5 Euro biologische Wirkung statt Chemie? Das nehme ich gerne.