Was der Repeater kann und was nicht
Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Ein Repeater für knapp 93 Euro, kein Rabatt, kein Schnäppchen auf den ersten Blick. Aber dann habe ich mir angeschaut, was drin steckt: Wi-Fi 7, Dualband auf 2,4 und 5 GHz, bis zu 3,6 GBit/s. Das ist kein aufgewärmtes Gerät von vor drei Jahren.
Bei mir zuhause, Altbau mit dicken Wänden, war das Büro am Ende des Flurs immer eine Problemzone. Videocall ruckelt, Download bricht ein. Seit ich einen vergleichbaren Fritz-Repeater im Mesh laufen habe, ist das Geschichte. Das Einrichten geht wirklich flott - App starten, Knopf drücken, fertig. Keine stundenlange Suche im Router-Menü.
Für wen es sich lohnt - und für wen nicht
Wer noch einen alten Wi-Fi 5 Router hat und keine Pläne, ihn zu tauschen, sollte zweimal nachdenken. Der Repeater entfaltet sein Potenzial erst richtig, wenn auch der Router und die Endgeräte mithalten. Wi-Fi 7 Smartphones oder Laptops sind 2025 noch nicht überall Standard.
Für alle, die aber langfristig planen, gerade eine FRITZ!Box der neueren Generation haben und einfach keine Funklöcher mehr ertragen wollen: Das ist ein Gerät, das nicht in einem Jahr veraltet. Made in Europe, solide Verarbeitung, kompakt genug, um irgendwo unauffällig in der Steckdose zu verschwinden.
Kein Preis-Knaller, glaub mir. Aber ein vernünftiger Kauf für jemanden, der sein Netz zukunftssicher aufstellen will.