Warum ich das überhaupt gekauft habe
Ehrlich gesagt hatte ich das Thema lange verdrängt. Bis ein Kumpel mir von einem Unfall erzählt hat, bei dem die Fahrertür sich nicht mehr öffnen ließ. Nichts Dramatisches, aber der Moment hat mich nachdenken lassen. Also hab ich mir die Easy Exit Card angeschaut - und war überrascht, wie überzeugend das Konzept ist.
Das Ding ist wirklich so dünn wie eine Kreditkarte. Passt ins Kartenfach der Geldbörse, ins Handschuhfach, hinters Sonnenblenden-Fach. Man hat es dabei, ohne es überhaupt zu spüren.
Was mich wirklich interessiert hat: funktioniert der Scheibenbrecher?
Der klassische Notfallhammer braucht einen kräftigen, gezielten Schlag. In einer Paniksituation, eingeklemmt, vielleicht verletzt - glaub mir, das ist nicht so einfach. Das Prinzip der Easy Exit Card ist anders: ein federbasierter Mechanismus, der beim Drücken auslöst. Kontrolliert, ohne Schwung. Das fühlt sich im Test tatsächlich verlässlicher an.
Den Gurtschneider habe ich an einem alten Sicherheitsgurt ausprobiert. Ein sauberer Schnitt, keine Zähigkeit, kein Zerren. Hat mich beeindruckt.
Das 2er-Set macht Sinn: eines fürs eigene Auto, eines fürs Handschuhfach des Partners oder als Reserve.
Für wen es sich lohnt - und für wen nicht
Wenn du viel fährst, Kinder transportierst oder auf langen Strecken unterwegs bist, ist das für mich eine der sinnvollsten kleinen Investitionen überhaupt. Für knapp 28 Euro bekommst du zwei davon.
Wer schon einen soliden Notfallhammer im Auto hat und damit zufrieden ist, braucht es nicht unbedingt. Aber das kompakte Format ist ein echter Vorteil, den ein klassischer Hammer einfach nicht bietet.