Was drin steckt, und was man davon merkt
Ehrlich gesagt bin ich bei Blumenerde skeptisch, wenn das Wort "Qualität" schon im Namen steht. Zu oft ist das eine leere Ankündigung. Bei der COMPO SANA hat mich dann aber ein Detail überzeugt: die 12-Wochen-Nährstoffversorgung. Klingt nach Marketing, aber man merkt es tatsächlich. Meine Geranien auf dem Balkon - die ich bisher jede zweite Woche gedüngt habe - kamen diese Saison deutlich kräftiger durch, ohne dass ich groß nachgeholfen hätte.
Die Erde selbst ist gut strukturiert, nicht zu fein, nicht zu klumpig. Sie hält Feuchtigkeit, ohne zu versumpfen. Wer schon mal günstige No-Name-Erden aus dem Baumarkt verwendet hat, kennt das Problem: nach zwei Wochen zieht sich die Masse zusammen, die Wurzeln bekommen keine Luft mehr. Das passiert hier nicht.
Für wen lohnt sich das, für wen nicht
Für Zimmer-, Balkon- und normale Gartenpflanzen ist sie gut geeignet. Wer spezielle Anforderungen hat - Orchideen, Kakteen, Moorpflanzen - braucht eine Spezialerde, da nützt auch COMPO SANA nichts.
Mein ehrlicher Vorbehalt: 10 Liter sind für einen einzelnen großen Kübel schnell weg. Wer viel bepflanzt, kauft sich besser gleich die größere Variante - sonst ärgert man sich über die vielen Einzelbestellungen. Für gelegentliche Töpfe oder Balkonkästen passt die Menge aber gut.
Für knapp 6,60 Euro bekommst du eine verlässliche Allround-Erde, die hält, was sie verspricht. Für mich gehört sie inzwischen zur Standardausrüstung.