Das kleine Übel, das jeden nervt

Letzten Februar stand ich morgens in der Küche, Kaffee in der Hand, und sah sie: eine Wolke winziger schwarzer Punkte, die aus dem Topf meiner Monstera aufstieg. Trauermücken. Unauffällig, bis sie es plötzlich nicht mehr sind.

Die Gelbtafeln von Blooven sind ein klassisches Mittel gegen diese Plagegeister - keine Chemie, kein Geruch, kein Aufwand. Man zieht die Schutzfolie ab, steckt die Tafel in die Erde und wartet. Die Mücken fliegen auf das Gelb zu, landen auf dem Kleber und bleiben hängen. So simpel ist das.

Was mich überzeugt hat - und was nicht

Für knapp sechs Euro bekommt man 30 Stück. Das ist viel Material für wenig Geld, und die Tafeln halten tatsächlich, was sie versprechen: nach zwei Wochen war der Topf sichtbar weniger befallen. Ich hab die Stäbchen sogar mehrfach im Garten genutzt, bei Tomaten auf dem Balkon.

Ein ehrlicher Vorbehalt: Gelbtafeln bekämpfen die fliegenden Mücken, nicht die Larven in der Erde. Wer ein wirklich starkes Befall hat, braucht zusätzlich etwas gegen die Wurzelebene - Nematoden zum Beispiel. Die Tafeln allein reichen dann nicht.

Für wen lohnt es sich? Für alle, die bei den ersten Anzeichen reagieren, die Zimmerpflanzen pflegen und keine Lust auf Hausmittel-Experimente haben. Wer dagegen seit Monaten kämpft und schon dutzende Mücken täglich sieht: als Ergänzung ja, als einzige Lösung eher nein.