Was mich zuerst überrascht hat
Ich hab das Ding aus der Schachtel genommen und gedacht: zu klein. 45 Watt aus so einem Würfel? Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Dann hab ich mein MacBook Air drangehängt, das Display zeigte 43W - und ich hab einfach aufgehört zu zweifeln.
Das kleine Display ist kein Gimmick. Wenn du nicht weißt, ob dein Kabel schlecht ist oder der Port spinnt, siehst du sofort, was los ist. Das hat mir schon zweimal Zeit gespart, weil ich gemerkt habe, dass ein billiges USB-C-Kabel auf 7W gedrosselt hat, nicht das Ladegerät.
Für wen es sich lohnt - und für wen nicht
Der Schonmodus ist das zweite echte Argument. Nachts lädt das Gerät bis 80 Prozent, pausiert, und gibt den Rest kurz vor dem Wecken. Für Leute, die ihr iPhone oder MacBook dauerhaft am Strom lassen, ist das kein Marketing-Versprechen, sondern sinnvoll.
Kleine Einschränkung: Ein Port, 45 Watt. Wer oft zwei Geräte gleichzeitig laden will, muss woanders schauen. Und das weiße Gehäuse zieht Fingerabdrücke an wie ein Magnet - kleines Detail, nervt mich aber tatsächlich.
Für Reisende, Pendler, alle, die einen kompakten Allrounder für iPhone, iPad oder ein kleines MacBook suchen: Für knapp 28 Euro bekommst du hier Qualität, die man spürt. GaN-Technik, kaum Wärmeentwicklung, solide Verarbeitung. Ich hab günstigere Ladegeräte gehabt, die nach drei Monaten heiß gelaufen sind wie ein Toaster. Das hier nicht.