Ein Display auf einem Ladegerät, ernsthaft?
Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Ein kleines Zifferchen auf dem Netzteil - wozu? Dann hatte ich das Anker Nano 45W eine Woche lang im Alltag, und jetzt vermisse ich das Display bei jedem anderen Ladegerät. Es klingt banal, aber wenn man nachts das Kabel einsteckt und auf einen Blick sieht, ob das MacBook mit 45W oder das iPhone mit 27W lädt, ist das einfach nützlich. Kein Rätselraten mehr.
Was wirklich zählt: Größe, Leistung, Alltag
Das Ding ist klein. Wirklich kompakt für 45 Watt - GaN-Technik sei Dank. Es passt problemlos in jede Jackentasche, ohne dass die Seite hängt. Im Test habe ich ein iPhone 15 Pro von 20 auf 60 Prozent in knapp 35 Minuten geladen. Das ist ordentlich. Den integrierten Schonmodus finde ich für mich persönlich interessant, weil er die Ladegeschwindigkeit nachts drosselt, um den Akku zu schonen. Ob das langfristig wirklich einen Unterschied macht, kann ich nach einer Woche nicht sagen, aber die Absicht ist gut.
Ein Vorbehalt: 39,80 Euro ohne Rabatt ist kein Schnäppchen. Für diesen Preis bekommst du ein sehr gutes Ladegerät, aber kein unschlagbares. Wer nicht auf das Display angewiesen ist, findet günstigere Alternativen mit ähnlicher Leistung.
Für wen lohnt es sich
Für alle, die ein kompaktes Allround-Ladegerät suchen, das MacBook, iPad und iPhone gleichermaßen versorgt und dabei nicht zu heiß wird. Wer reine Sparsamkeit sucht, schaut sich besser woanders um.