Neun Euro. Kabel inklusive.

Ich hab das Ladegerät das erste Mal bemerkt, als ich am Flughafen saß und mein altes 5W-Würfel-Teil aus der Apple-Steinzeit irgendwo in der Tasche hatte. Anker lag im Koffer, weil ich es kurz vorher bestellt hatte - fast aus Versehen, weil der Preis so absurd niedrig war. Zwei USB-C-Ports, 20 Watt, Power Delivery. Und ein 150-cm-Kabel ist dabei. Für 9,28 Euro.

Das Gerät ist kompakt, fühlt sich aber nicht billig an. Kein Wackeln in der Steckdose, kein Plastikgeruch. Mein iPhone 16 hat in knapp 30 Minuten von 20 auf 60 Prozent geladen - das ist ordentlich. Beide Ports gleichzeitig genutzt? Dann teilt sich die Leistung auf, aber für Kopfhörer oder eine Smartwatch reicht der zweite Anschluss locker.

Für wen es sich lohnt - und für wen nicht

Ehrlich gesagt ist das hier kein Ladegerät für Leute, die ein iPad Pro und ein MacBook gleichzeitig laden wollen. Dafür braucht man mehr Watt. Aber als Reisebegleiter, Nachttisch-Lösung oder zweites Gerät für den Rucksack? Sehr gut. Das mitgelieferte Kabel ist tatsächlich verwendbar, nicht so ein hauchdünner Notbehelf.

Mein einziger Vorbehalt: Wer schon ein gutes 30W-Ladegerät hat, braucht das hier nicht unbedingt. Aber wer noch mit alten Steckernetzteilen herumläuft oder einfach ein zuverlässiges Backup-Gerät sucht - für diesen Preis gibt es kaum eine bessere Wahl. Anker liefert hier genau das, was draufsteht.